Wird eine Voice-Nachricht versendet, wird der eingegebene Nachrichtentext mittels Sprachsynthese[1] durch einen Srachgenerator(TTS)[2] in eine gesprochene Nachricht umgesetzt. Der Empfänger erhält dabei eine Telefonanruf und bekommt den Nachrichtentext vorgelesen.
Zur Erhöhung der Akzeptanz bei den Empfängern ist aus diesem Grund eine deutliche Sprachausgabe wichtig. kaygo nutzt eines der modernsten Sprachsynthese-Systeme.
Da der Sprachgenerator die eingegebenen Textpassagen genau so vorliest, wie sie geschrieben wurden, sind Redewendungen, bei denen ein Vorlesen zu Verwirrungen führen könnte, genauer zu definieren.
Am Beispiel der Übermittlung eines KFZ - Kennzeichens wird dies deutlicher:
Die einzelnen Buchstaben und Zahlen eines KFZ – Kennzeichens (DON-AU-3287) sollen nicht vorgelesen werden, sondern sollen buchstabiert werden. Dabei muss ein Leerzeichen zwischen die einzelnen Buchstaben und Zahlen gesetzt werden.
In der Praxis sieht das so aus: D O N A U 3 2 8 7
Bei Eingabe ohne Leerzeichen würde der Name des gleichnamigen Flusses und die Zahl im Ganzen vorgelesen werden:
DONAU 3287 also Donau dreitausendzweihundertsiebenundachzig
Beispiel Telefonnummer:
Da der Sprachgenerator nicht ermitteln kann, welche Aussprache verwendet werden soll, gilt die gleiche Regel wie bei den KFZ – Kennzeichen: Zahlen ohne Leerzeichen werden als ganze Zahl vorgelesen, Zahlen mit Leerzeichen werden buchstabiert.
In der Praxis sieht das so aus:
Weiterhin sollten Fehler in der Rechtschreibung sowie die Nutzung von unbekannten Abkürzungen und Sonderzeichen vermieden werden, da sie zu einer un- oder missverständlichen Sprachausgabe führen könnten und damit die Empfänger verwirren.
Gängige Interpunktionssymbole wie , - : ! gelten nicht als Sonderzeichen. Um gravierende Fehler zu vermeiden, werden verschiedene Sonderzeichen generell nicht verarbeitet: "&", "<", ">". Sollten diese Zeichen dennoch eingegeben werden, werden sie durch Leerzeichen ersetzt.
Definitionen: